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Hier findest du diese Informationen:

Was ist Housing First für Frauen?
Aufnahme in das Projekt
Das Team von Housing First für Frauen
Die Idee von Housing First für Frauen
Wer hat das Projekt gestartet?

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Was ist Housing First für Frauen?

Housing First [gesprochen: Hausing Föhrst]
ist Englisch und bedeutet: Wohnung zuerst.

Hast du keine eigene Wohnung
oder keine sichere Schlaf-Möglichkeit?
Wohnst du bei Bekannten und ist das eine Not-Lösung?
Wünschst du dir einen Ort, an dem du Ruhe findest?

Wir vom Projekt Housing First für Frauen Berlin helfen dir!
Ohne Druck. Ohne Bedingungen.
Das können wir zum Beispiel für dich tun:

  • Wir helfen dir, eine eigene Wohnung zu finden.
  • Du bekommst einen eigenen Miet-Vertrag auf deinen Namen.
  • Wir unterstützen dich zusätzlich,
    wenn du das möchtest und wo du es brauchst.
    Dabei bestimmst du selbst,
    wie diese Unterstützung abläuft.

Wir helfen dir, einen sicheren Ort zu finden.
Mit Tür, Schlüssel und Schutz.
Schreib uns eine E-Mail: housingfirst@skf-berlin.de
Oder ruf uns an: 030 477 53 26 26

Du bist nicht allein. Wir sind für dich da.
Wir behandeln dich mit Respekt und ohne Vorurteile.
Wir glauben dir. Wir hören dir zu. Wir unterstützen dich.

Kontakt

Housing First für Frauen Berlin
gibt es an diesen 2 Standorten:

  • Müllerstraße 126
    13349 Berlin-Wedding
  • Großbeerenstraße 17a
    10963 Berlin-Kreuzberg

Telefon: 030 477 53 26 26
E-Mail: housingfirst@skf-berlin.de

Oder schreib uns direkt über das Kontakt-Formular:

    Aufnahme in das Projekt

    Bitte beachte:
    Eine Aufnahme ins Projekt ist aktuell nicht möglich.
    Die Warte-Liste ist geschlossen.
    Bitte nehme bei Wohnungs-Notfällen Kontakt auf
    mit deinem zuständigen Bezirks-Amt.

    Welche Frauen können aufgenommen werden?

    Unser Angebot ist für alle Frauen,
    die 18 Jahre alt sind oder älter, zum Beispiel:

    • Frauen, die Miete zahlen können, etwa durch Einkommen,
      Rente oder Geld vom Sozialamt oder Jobcenter
    • alleinstehende Frauen und Frauen mit Kindern
    • Frauen, die allein keine Hilfe finden oder nutzen können
    • Frauen mit vielen Problemen, für die andere Hilfen nicht passen
    • Frauen mit Sucht oder Krankheiten,
      auch psychischen Erkrankungen

    Wie läuft die Aufnahme ab?

    Am Anfang steht das Erstgespräch:

    • Du lernst das Projekt kennen.
    • Wir erklären dir alles und beantworten deine Fragen.
    • Wir prüfen zusammen, ob das Angebot zu dir passt.

    Als Nächstes kommt die Aufnahme:

    • Wir bieten dir weitere Gespräche an,
      wenn du sie brauchst.
    • Wir unterstützen dich bei Fragen zum Wohnen
      und zu anderen Themen.
    • Wir helfen dir, die notwendigen Unterlagen
      für die Wohnungs-Suche zusammenzustellen.

    Wenn wir eine Wohnung für dich gefunden haben,
    dann kommt die Wohnungs-Bewerbung:
    Dafür brauchst du bestimmte Unterlagen,
    zum Beispiel eine sogenannte Schufa-Auskunft.
    Dabei geht es darum,
    ob du irgendwo Schulden hast.
    Das kann zum Beispiel offene Raten-Zahlungen bei einem Internet-Shop betreffen
    oder Schulden bei einem Telefon-Anbieter.
    Auch bei einer negativen Schufa-Auskunft helfen wir dir.

    Wir unterstützen dich bis zum Miet-Vertrag
    und auch danach.
    Du kannst von uns so lange Hilfe bekommen,
    wie du sie brauchst.

    Das Team

    Unser Team besteht aktuell aus 12 Mitarbeiterinnen:

    • eine Team-Leiterin
    • 6 Sozial-Arbeiterinnen
    • 2 Psychologinnen
    • eine Handwerkerin
    • eine Verwaltungs-Angestellte
    • eine Fachfrau für Öffentlichkeits-Arbeit
      und Immobilien-Suche

    Für unsere Arbeit finden wir diese Dinge wichtig:

    • Fach-Wissen und Fähigkeiten
    • Offenheit und menschliche Nähe
    • Vertrauen und Zuverlässigkeit

    Wir stehen auf deiner Seite
    und setzen uns für deine Interessen ein.
    Wir glauben dir. Wir hören dir zu.
    Und wir unterstützen dich.

    Die Idee von Housing First für Frauen

    Wohnen ist ein Menschen-Recht.
    Frauen sind oft auf besondere Art
    von Wohnungslosigkeit betroffen.
    Ihre Schlaf-Plätze kann man in der Stadt nicht gleich erkennen.
    Denn sie schlafen selten auf der Straße.
    Das ist anders als bei obdachlosen Männern.
    Obdachlose Frauen suchen oft Schlaf-Plätze
    bei Freunden oder Bekannten.
    Das ist oft belastend: Denn sie sind dann abhängig
    von der Erlaubnis anderer Personen.

    Ungefähr 2 von 5 wohnungslosen Menschen sind Frauen.
    Viele Frauen bleiben in gewaltvollen Beziehungen,
    weil sie keine andere Wohn-Möglichkeit haben.
    Die meisten Angebote für wohnungslose Menschen
    können diesen Frauen keine passende Hilfe anbieten.
    Bei Housing First für Frauen Berlin ist das anders:

    • Die Frauen bekommen zuerst eine eigene Wohnung
      und damit Schutz.
    • Es gibt keine Bedingungen für die Wohnungs-Vergabe.
    • Die Frauen können frei entscheiden,
      ob sie eine zusätzliche Unterstützung möchten.

    Wohn-Sicherheit ist wichtig für die Gleichstellung
    und für die Selbstbestimmung von Frauen.
    Housing First hilft den obdachlosen Frauen,
    damit sie ihre Sicherheit und Menschen-Würde zurückbekommen.
    Wir von Housing First für Frauen sind überzeugt:
    Armut braucht Lösungen, keine Kontrolle.

    Haben Sie Fragen oder Interesse an einer Zusammenarbeit?
    Dann schreiben Sie einfach eine E-Mail
    an Frau Esther M. Köb-Koutsamanis: koeb@skf-berlin.de

    Wer hat das Projekt gestartet?

    In Berlin sind ungefähr 50.000 Menschen ohne Wohnung.
    5 Sozial-Unternehmen in Berlin wollen etwas dagegen tun.
    Deshalb haben sie eine Gruppe gegründet:
    das Housing First Netzwerk Berlin.

    Bei diesem Projekt sollen Menschen
    zuerst eine Wohnung bekommen.
    Danach bekommen sie alle anderen Hilfen.

    Diese 5 Sozial-Unternehmen gehören zur Gruppe:

    • Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin
    • Schwulen-Beratung Berlin gGmbH
    • Phinove e.V.
    • LA VIDA gGmbH
    • My Way Soziale Dienste gGmbH

    Die Gruppen-Mitglieder haben diese Ziele:

    • Sie wollen Wohnungen für wohnungslose Menschen finden.
    • Sie wollen die Zusammenarbeit von Berliner Verwaltung
      und Vermieter*innen verbessern.
    • Sie wollen das Thema bekannt machen.

    Das Projekt Housing First für Frauen Berlin wird mit Geld
    von der Senats-Verwaltung für Soziales in Berlin bezahlt.